Semesterprogramm

Wintersemester 2018/2019

Verehrte Damen, werte Gäste,
liebe Farben- und Bundesbrüder,
liebe Activitas,

seit der Stiftung unserer lieben Rhaetia am 23. Juli 1881 sind nun 274 Couleursemester vergangen, in denen sich die Weltgeschichte in schnellem Tempo weiterbewegt hat. Besonders zwei Jahre erscheinen im Rückblick als spezifische Markierungen rhaetischer Geschichte: 1881 und 1938.
Das Jahr 1881 markiert die Gründung der Katholischen Bayerischen Studentenverbindung RHAETIA durch 18 Studenten der Ludwig-Maximilians-Universität München, nachdem diese zuvor aus der K.D.St.V. Aenania ausgetreten sind. Der Grund dieser Loslösung lag in der Notwendigkeit, dem Prinzip der Lebensfreundschaft stärkeren Ausdruck zu verleihen, welches ein Cartellverband zu sehr unterminiert hatte. Das Jahr 1938 hingegen steht für das Verbot unserer Verbindung und damit für eine Zeit, in der zerstörerische und unmenschliche Ideologien unter dem Deckmantel von Träumen und Illusionen den Menschen das Joch der Unterdrückung aufluden. Man darf nicht vergessen, dass es zur entschiedenen Haltung Rhaetiæ in Treue zu Kirche und Heimat gegen die Gleichschaltungstendenzen des Nationalsozialismus Rhaeten bedurfte, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstanden und ganz entschieden aus dem Glauben heraus gelebt und gedacht haben.

Alleine eingedenk dieses besonderen historischen Erbes wird einem bewusst, dass das Tragen der Kirschrot-Weiß-Hellblauen Couleur kein Privileg ist, sondern eine Verpflichtung zu der Trias Friede, Gerechtigkeit und Toleranz, die in unseren vier Prinzipien als Fundament eingeschrieben sind, vier Worte, die es in Anlehnung an die Gedankenlyrik „Die Worte des Glaubens“ von Friedrich Schiller aus rhaetischer Sicht zu bewahren gilt: Religio, Bavaria, Scientia, Amicitia!

„Die vier Worte bewahret euch, inhaltsschwer,
Sie pflanzet von Munde zu Munde,
Und stammen sie gleich nicht von außen her,
Euer Innres gibt davon Kunde […]“

nach Friedrich Schiller

Denn damals wie heute bedeutet Rhaete zu sein, sein Leben an den Grundsätzen des katholischen Glaubens auszurichten, sich zur römisch-katholischen Kirche und zu seinem Glauben zu bekennen und aktiv am kirchlichen Leben teilzunehmen. Rhaete zu sein bedeutet, die Liebe zum bayerischen Volk und Land und zur bayerischen Heimat zu teilen, entschlossen für dessen Belange in Wort und Tat einzutreten und das ursprüngliche Volks- und Brauchtum zu pflegen und zu bewahren. Rhaete zu sein bedeutet, seinen wissenschaftlichen Obliegenheiten im Studium stets mit gewissenhafter Hingabe nachzukommen, dieses zur rechten Zeit abzuschließen, nach Vervollkommnung seiner allgemeinen Bildung zu streben und auch im späteren Berufsleben nicht der Pflicht nur zu genügen. Rhaete zu sein bedeutet, sich untereinander in wahrer Lebensfreundschaft zu begegnen und sich gegenseitig unterstützend, ratend, führend und stärkend zur Seite zu stehen.

Das vorliegende Programm zum 275. Couleursemester soll dem Zwecke dienen, diese vier Worte von Mund zu Mund zu tragen, auf dass Rhaetia blühe, wachse und gedeihe, unser Bayernbanner fliege, wir unsere innere Verbundenheit mehren und festigen und entschieden aus den vier Prinzipien heraus leben und denken mögen.

Für die Activitas
cum fide virtus!
signature_markus Markus Rösch, Senior

Zur freundlichen Beachtung:
Gäste sind zu allen Veranstaltungen mit Ausnahme der Convente gerne willkommen.
Die verehrten Damen sind zu allen mit ♥ versehenen Programmpunkten herzlich eingeladen.
Soweit nicht anders angegeben finden die Veranstaltungen auf dem Haus im Kneipraum statt.
Sämtliche Kneipen und h.o. Veranstaltungen erfordern ein Erscheinen plenis coloribus.

 

Das Semesterprogramm des Wintersemesters 2018/2019 kann über die nachfolgenden Buttons als PDF- sowie als iCal-Datei heruntergeladen werden. Zum Öffnen der PDF-Datei wird Adobe Reader benötigt. Dieser kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Für die iCal-Datei ist eine entsprechende Kalendersoftware erforderlich.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
Aktivenfahrt nach Heidelberg
Aktivenfahrt nach Heidelberg
Nov 30 – Dez 2 ganztägig
i.o. „[…] das Faß steht auf der Neige, ich falle sieggekrönt.“ (Zwerg Perkêo)
2
3
4
A.C./B.C./W.C. 20:00
A.C./B.C./W.C. @ Kleiner Kneipsaal
Dez 4 um 20:00 – 22:30
20 Uhr c.t. h.o.
5
6
Abendessen 19:00
Abendessen @ Großer Kneipsaal
Dez 6 um 19:00 – 20:00
19 Uhr s.t. h.o. <3
Nikolauskneipe 20:00
Nikolauskneipe @ Großer Kneipsaal
Dez 6 um 20:00 – 21:30
20 Uhr c.t. h.o. <3
Revanche unserer Couleurdamen 21:30
Revanche unserer Couleurdamen @ Großer Kneipsaal
Dez 6 um 21:30 – 22:30
im Anschluss an die Nikolauskneipe h.o. <3
Krambambuli 22:30
Krambambuli @ Kleiner Kneipsaal
Dez 6 um 22:30
im Anschluss an die Damenrevanche h.o. <3 „Dann lieber eine Axt ins Knie, als noch ein Glas …“  
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8
Festamt 18:00
Festamt @ Damenstiftskirche St. Anna
Dez 8 um 18:00 – 19:00
18 Uhr s.t. h.o. <3 Festamt in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus Celebrans: Hochwürdiger Herr Pater Christian Jäger FSSP
Adventfeier 19:00
Adventfeier @ Festsaal der "Scholastika", 3. Stock
Dez 8 um 19:00 – 20:00
im Anschluss an das Festamt h.o. <3 zunächst Abendessen
Festkneipe 20:00
Festkneipe @ Festsaal der "Scholastika", 3. Stock
Dez 8 um 20:00 – 21:30
20 Uhr c.t. h.o. <3 „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie Du es gesagt hast.“ – Heilige Maria, Gottesmutter und Schutzherrin Bayerns Festredner: Seine Gnaden, der Hochwürdigste Herr Prälat, Farbenbruder Professor …
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12
Allerheiligenkirche – Führung 18:00
Allerheiligenkirche – Führung @ Allerheiligenkirche der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland
Dez 12 um 18:00 – 19:30
18 Uhr s.t. o. <3 Führung mit Hochwürdgsten Archimandrit Georgios Siomos
Vespern 19:30
Vespern
Dez 12 um 19:30 – 20:30
im Anschluss an die Führung o. <3
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Frühschoppen
Frühschoppen
Dez 15 ganztägig
im Anschluss an das Rorate-Amt
Rorate-Amt
Rorate-Amt
Dez 15 ganztägig
nähere Infos dazu folgen
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20
Die Feuerzangenbowle – Film und Getränk 20:00
Die Feuerzangenbowle – Film und Getränk @ Kleiner Kneipsaal
Dez 20 um 20:00 – 22:00
20 Uhr c.t. i.o. <3 „Suchen Sie sich einen Beruf, in dem Sie nicht viel schreiben müssen, am besten Zahnarzt oder so etwas!“ (Der Schnauz)
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