Adventfeier am 08. Dezember 2018

Am Samstag, den 08.12.18, schritt das Wintersemester seinem Höhepunkt entgegen: Die rhaetische Adventfeier stand vor der Tür. Nach einem interessanten Gottesdienst nach römischem Ritus im wunderschönen Damenstift, der ein wenig den zeitlichen Rahmen sprengte, ging es in die Scholastika, deren Saal schon festlich dekoriert auf uns wartete.

Die Adventfeier begann nach einer klassischen rhaetischen Verspätung mit einem reichhaltigen Buffet: Ob Antipasti, Rinderbraten, Lasagne Vegetarische Quiche oder Desserts: es gab von allem reichlich und viele Bundesbrüder ließen es sich nicht nehmen, gleich zweimal bei den hervorragenden Köchen vorbeizuschauen. Auch die Bedienungen waren äußerst sympathisch, ihr freundliches bairisch ließ einen gleich heimisch fühlen. Besonders hervorzuheben sind die Schankkellner, denn diesen Job haben die rhaetischen Präsidfuchsen gleich selbst übernommen. Nachdem sich alle kräftig gestärkt hatten zog der Abend zu seinem eigentlichen Hauptteil: der Festkneipe.

Bereits zum zweiten Mal wurde sie vom Rhaetenblech begleitet. Wie immer war es ein besonderer Genuss, dass unsere eigene Kapelle diesen schönen Abend umrahmen konnte.

Der hohe Senior schlug gewohnt hervorragend vorbereitet seine Kneipe und zeigte uns in seiner Kneiprede mit einem Zitat des kleinen Prinzen, wie wichtig Bräuche sind, denn „sonst wären alle Tage gleich“. Gerade das Zusammenkommen der Rhaetia zur Adventszeit ist rhaetisches Heimkommen, das alle unsere Prinzipien aufs Beste vereint. Nicht als billiger Konsumismus, sondern als aufrecht gelebte Tradition, die mit der Zeit geht.

In der folgenden Festrede referierte Prälat Prof. em. Dr. Mödl über die Patrona Bavaria und spannte in eindrucksvoller gedanklicher Eleganz den Bogen von der hervorstechenden Stellung Mariens in ihrer biblischen Beschreibung über Herzog Wilhelm V. in die Gegenwart und zeigte, dass die Muttergottes als Schutzpatronin Bayerns keinesfalls aus der Zeit gefallen ist, sondern gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Sinnbild für Frieden und Zusammenhalt ist.

Der hohe Philistersenior ehrte an dieser Feier auch die Mitglieder des Bauausschusses mit dem Ehrenband „bene merenti“ für ihre ausgezeichneten Bemühungen um die Verbindung.

Nach der Bayernhymne endete der äußerst gelungene Abend noch mit dem schönen Adventslied „Macht hoch die Tür“ – eine würdige, besinnliche und sehr rhaetische Vorbereitung auf die kommende Weihnachtszeit!